Wohngeld
Staatliche Zuschussleistung für einkommensschwache Haushalte zur Deckung der Wohnkosten.
So gehen Sie vor
- 1
Anspruch prüfen
Einkommen und Miete mit Wohngeldrechner vergleichen.
- 2
Unterlagen sammeln
Mietvertrag, Einkommensnachweise, Personalausweis bereithalten.
- 3
Antrag ausfüllen
Online oder beim Wohngeldamt stellen.
- 4
Bescheid abwarten
Bearbeitungszeit ca. 6–12 Wochen.
- 5
Nachzahlung oder Widerspruch
Bei Ablehnung innerhalb von 30 Tagen Widerspruch einlegen.
Benötigte Unterlagen
- Personalausweis oder ReisepassPflicht
- MietvertragPflicht
- Mietbescheinigung (Vordruck vom Amt)PflichtOft vergessen
Vom Vermieter ausgefüllt – am häufigsten fehlendes Dokument
- Einkommensnachweise (3 Monate)PflichtOft vergessen
- Kontoauszüge (3 Monate)PflichtOft vergessen
- Nachweis Kindergeld
Zuständige Stelle
Zuständig ist die Behörde Ihres Hauptwohnsitzes.Behörde finden →
Gebühren
Kostenlos – keine Gebühr für den Antrag
Bearbeitungszeit
ca. 3 Monate
Offiziell: max. ca. 3 Monate
Häufige Fehler
- • Mietbescheinigung vom Vermieter fehlt
- • Alle Einkommensnachweise nicht beigefügt
- • Kontoauszüge der letzten 3 Monate fehlen
- • Haushaltsmitglieder nicht vollständig angegeben
- • Formular handschriftlich unleserlich ausgefüllt
Häufige Ablehnungsgründe
- • Einkommen über der Wohngeldgrenze
- • Fehlende Mietbescheinigung
- • Unvollständige Einkommensnachweise
- • Wohngeld bereits über andere Leistung abgedeckt (z. B. Bürgergeld)
Gegen eine Ablehnung können Sie in der Regel Widerspruch einlegen.
Das Wichtigste vor dem Antrag
Wer bekommt es?
Mieter, Eigentümer und Bewohner von Wohnheimen mit zu geringem Einkommen. Anspruch haben Haushalte, deren Einkommen unter der jeweiligen Wohngeldgrenze liegt.
Einkommensgrenze
Abhängig von Haushaltsgröße und Mietstufe. Beispiel 2024: 1-Person-Haushalt ca. 1.400–1.800 € Bruttoeinkommen je nach Region.
Bearbeitungszeit
Bundesweit: ca. ca. 3 Monate
Erfolgsquote
ca. 72.5 % (Schätzung)
Häufigste Fehler
- •Mietbescheinigung vom Vermieter fehlt
- •Alle Einkommensnachweise nicht beigefügt
- •Kontoauszüge der letzten 3 Monate fehlen
- •Haushaltsmitglieder nicht vollständig angegeben
- •Formular handschriftlich unleserlich ausgefüllt
Häufige Ablehnungsgründe
- •Einkommen über der Wohngeldgrenze
- •Fehlende Mietbescheinigung
- •Unvollständige Einkommensnachweise
- •Wohngeld bereits über andere Leistung abgedeckt (z. B. Bürgergeld)
Alternativen
- Bürgergeld prüfen, wenn Einkommen unter ALG-II-Niveau
- Kinderzuschlag bei Familien mit Kindern
Bei Ablehnung
Widerspruch binnen 30 Tagen schriftlich – mit Begründung, warum der Bescheid falsch ist, und fehlenden Nachweisen.
Alles zu Wohngeld
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Fragen & Antworten
Wie lange dauert Wohngeld?▼
Gesetzlich max. 3 Monate, in der Praxis 6–12 Wochen je nach Stadt.
Kann ich Wohngeld und Bürgergeld gleichzeitig bekommen?▼
Nein. Wohngeld wird auf Bürgergeld angerechnet. Sie erhalten die höhere Leistung.
Muss ich Wohngeld zurückzahlen?▼
Nur bei zu Unrecht erhaltenem Wohngeld oder bei wesentlicher Änderung der Verhältnisse.
Aktualität & Quelle
- Stand
- 2024-06-01
- Letzte Prüfung
- 2025-03-15
- Datenqualität
- 100 %
Änderungsprotokoll
- 2025-03-15: Bearbeitungszeiten und Wohngeldreform 2024 ergänzt
- 2024-06-01: Erstveröffentlichung mit Mietbescheinigung-Hinweisen
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